Wiederkehrende Prüfung von PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden

03. Aug 2015
Landwirtschaft

Wie bei allen technischen Anlagen unterliegen auch PV-Anlagen dem Verschleiß und Alterung der Systemkomponenten. Durch diese Alterungseffekte kann es zu ungewünschten Fehlfunktionen der Anlage und damit einhergehenden Leistungsminderungen oder auch zum Brand kommen. In derartigen Schadensfällen kann es für den Investor zu enormen Folgekosten kommen. Zusätzlich zu der technischen Alterung der PV-Anlage kommt es bei der Montage auf landwirtschaftlichen Gebäuden zu erweiterten Expositionen die sich nachteilig auswirken können. Generell ist bei der Installation in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben von einer erhöhten Ammoniak Exposition auszugehen. Da die Beeinflussung durch eine Ammoniak-Exposition auf die vorhandenen Komponenten stark von örtlichen Gegebenheiten und Ausführung der Anlage abhängt, empfehlen wir eine detaillierte technische Prüfung der PV-Anlage in regelmässigen Abständen.

Der von K&S speziell entwickelte neue Prüfprozess zur Identifikation von Leistungsproblemen bei PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden setzt dabei auf messtechnische Untersuchungsmethoden wie Thermografie und Kennliniemessung um daraus ggf. abgeleitete Gegenmaßnahmen zu treffen. Der systematische Analyseansatz mit speziellen Algorithmen in Kombination mit der großen Erfahrung von K&S bietet dabei die Möglichkeit vorhandene Ertragsprobleme schnellst möglich zu identifizieren und kostenoptimale Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Der K&S Standardprozess wurde bereits bei vielen PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden erfolgreich angewendet um die mittelfristige Leistungsfähigkeit zu sichern.