Technische Prüfung von PV-Anlagen auf Deponieflächen

25. Jun 2013
KSDeponie

Als Standorte für Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind laut EEG insbesondere „bauliche Anlagen“, „versiegelte Flächen“ und „Konversionsflächen aus wirtschaftlicher Nutzung“ geeignet. Darunter fallen u. a. stillgelegte Deponien, Altablagerungen, Aufschüttungen und Abraumhalden. Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen haben eine besondere Bedeutung, da hier eine klassische Flächendoppelnutzung erreicht wird.

Basierend auf der Erfahrung von eine Prüfungleistung von über 1000 MWp und einer Vielzahl von Deponieprojekten hat die K&S Ingenieurpartnerschaft einen Systemansatz für die umfassende Prüfung von Photovoltaik Projekten auf Deponieflächen entwickelt. Der spezialisierte Prüfansatz berücksichtigt die Besonderheiten von Photovoltaikanlagen auf komplexen Deponiegeländen. Im speziellen werden dabei folgende technische Themen analysiert und während der Planung bzw. Bau überprüft:

  • Gründung und Montage auf schwierigem Baugrund
  • Standsicherheit
  • Deponiewasserhaushalt/Entwässerung
  • Landschaftsbild/Fernwirkung
  • Ex-Schutz Anforderungen
  • Spezielle Blitzschutzanforderungen
  • Vorsorglicher Brandschutz
  • Komplexe Verschattungssituationen- Optimale elektrische Auslegung und Ausführung

Die K&S Ingenieurpartnerschaft ist mit Projekten im Bereich Photovoltaik in Frankreich, Italien, Spanien, UK, Bulgarien, Polen, Kroatien und in Deutschland vertreten. Weitere internationale Deponie Projekte sind aufgrund der starken internationalen Expansion des Geschäftsfelds "Photovoltaik" für das Jahr 2013 geplant.